So funktioniert die Rallyepoint-Zählweise

badiminton.de klärt auf

  1. Beim Rallyepoint-System zählt jeder Ballwechsel einen Punkt.
  2. Es schlägt stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat. Als Aufschläger erhält man einen Punkt, als Rückschlager einen Punkt und das Aufschlagrecht.
  3. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss.
  4. Da dies bei 21:20 nicht der Fall ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat – maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste Punkt zum Satzgewinn.
  5. In einem dritten Satz sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.
  6. Wie bisher: Pausenregelung 90 sec zwischen erstem und zweiten Satz, 5 min vor eventuellem dritten Satz.

Neuheiten für die Doppeldisziplinen

Die bisherige hintere Doppelaufschlaglinie fällt weg. (Sie kann überklebt werden, da sie keinerlei Bedeutung mehr hat.) Der Aufschlag darf also bis zur Grundlinie (und wie bisher bis zur Seitenlinie Doppel gespielt) werden.

Regelungen für den Aufschlag im Doppelspiel:

  1. Wird bei eigenem Aufschlag gepunktet, so darf der Aufschläger weiter aufschlagen und wechselt dabei immer zwischen dem linken und rechten Aufschlagfeld. (wie bisher!)
  2. Wird bei einem Aufschlag des Gegners gepunktet, so erhält man Punkt und Aufschlagrecht. Der erste Aufschlag erfolgt von rechts durch den dort gemäß eigenem Punktestand (siehe c) stehenden Spieler.
  3. Beim Auf- bzw. Rückschlag steht bei eigenem geraden Spielstand der Spieler GERADE (jener, der bei Null beide rechts stand) rechts, bei eigenem ungeraden Spielstand steht der Spieler UNGERADE rechts. (wie bisher!)

Hinweise

Da beim Aufschlagwechsel immer zunächst von rechts aufgeschlagen wird, kann es durch zufällige Spielstände bedingt vor kommen, dass ein Spieler relativ wenige Aufschläge oder sogar gar keinen macht.
Es gibt im Doppel keinen “zweiten Aufschlag”.
Im Einzel wird wie bisher das eigene Aufschlagfeld durch den eigenen Punktestand bestimmt.